Über mich

Über mich

Elisabeth Nikoletta Halikiopoulos

Mich interessiert, was Menschen lebendig macht. Und was sie davon abhält.

Ich arbeite mit Präsenz, mit Körper, Stimme und klarer Ausrichtung. Ich begleite Menschen dabei, sich selbst wieder zu spüren, sich zu zeigen und in Kontakt zu kommen – mit sich und mit anderen. Nicht als Rolle. Sondern echt.

Als Rückmeldung höre ich oft:
Elisabeth, bei dir ist einfach alles echt.
Das berührt mich. Und es beschreibt gut, worum es mir geht. Ich arbeite nicht daran, Menschen zu verbessern oder zu optimieren. Mich interessiert, was da ist, wenn wir aufhören, etwas darstellen zu müssen.

Mein Weg

Ich bin Schauspielerin und Regisseurin. Seit vielen Jahren arbeite ich mit Geschichten, mit Sprache, mit Körpern auf der Bühne und mit dem, was zwischen Menschen entsteht.

Geboren als Tochter einer österreichischen Mutter und eines griechischen Vaters bin ich mit unterschiedlichen Ausdrucksformen und Temperamenten aufgewachsen. Mein Vater ist früh gestorben. Dieser Verlust hat mich sehr früh mit Traurigkeit, Anpassung und dem Gefühl konfrontiert, funktionieren zu müssen. Vieles richtig machen zu wollen. Stark zu sein.

Gleichzeitig habe ich etwas anderes entdeckt. Wenn ich im Spiel war, war ich frei. Nicht, weil alles leicht war, sondern weil ich mich lebendig gefühlt habe. Diese Erfahrung begleitet mich bis heute.

Präsenz statt Rolle

Als Schauspielerin habe ich gelernt, Rollen zu verkörpern, ohne mich innerlich zu verlieren. Ich habe erfahren, wie es ist, ganz in etwas einzutauchen und gleichzeitig bei sich zu bleiben.

Als Regisseurin habe ich einen klaren Blick von außen entwickelt. Für Wirkung, für Timing und für die kleinen Dinge, die oft viel verändern. Für das, was zwischen Menschen geschieht, nicht nur für das, was sichtbar ist.

Das Erleben von innen und das Wahrnehmen von außen gehören für mich zusammen. Diese beiden Perspektiven prägen meine Arbeit bis heute. Sie ermöglichen mir, Menschen zugleich fein zu begleiten und klar zu spiegeln.

Kunst, Wahrheit und Lebendigkeit

In der Kunst ging es für mich nie darum, etwas perfekt darzustellen. Mich hat interessiert, was geschieht, wenn Menschen wirklich da sind. Wenn etwas wahr wird. Wenn etwas durchlässig wird.

Schon früh wurde mir rückgemeldet, dass mein Spiel sehr realistisch ist. Später habe ich mit Methoden gearbeitet, die sich explizit mit Wahrheit beschäftigen. Nicht nur als Technik, sondern als Haltung. Wahrheit als etwas, das durch uns wirken kann, wenn wir präsent sind. Beim Spielen sind wir ein Gefäß.

Vielleicht ist es die griechische Seite in mir, die mich immer wieder zu dieser Tiefe gezogen hat. Das antike griechische Theater war kein Ort der Unterhaltung, sondern ein gemeinschaftlicher Raum für Erkenntnis, Wandlung und Katharsis.

Im Griechischen gibt es ein Wort, das mich dabei begleitet: Ousia.
Es beschreibt den Kern, die Essenz, die bleibt, auch wenn sich vieles verändert.

Diese Suche nach dem Wesentlichen zieht sich durch meine künstlerische Arbeit und durch mein Leben.

Kunst und Heilung

Mich hat immer die Schnittstelle interessiert zwischen Kunst und Heilung. Ich habe mich bewusst für die Kunst entschieden, weil ich erfahren habe, was es bewirken kann, wenn Geschichten erzählt werden, die berühren, Mut machen und neue Perspektiven öffnen. Das gilt für das Publikum genauso wie für die Menschen, die spielen.

Ich weiß heute, wie wichtig es ist, sich selbst spüren zu können. Nicht aus Theorie, sondern aus Erfahrung. Erst viele Jahre später habe ich verstanden, wie sehr frühe Verluste das Nervensystem prägen können. Und wie sehr Spiel, Körperlichkeit und Präsenz helfen können, wieder in Kontakt zu kommen.

Wie ich arbeite

Ich arbeite erfahrungsorientiert. Nicht über Konzepte, sondern über Wahrnehmung. Nicht über Optimierung, sondern über Klärung.

Wir arbeiten mit dem Körper, mit der Stimme und mit dem, was im Moment da ist. Mit Spannung und Entspannung, mit Ausdruck und Stille, mit dem, was sich zeigt und dem, was sich vielleicht bisher zurückgehalten hat.

Ich verbinde Körperwahrnehmung, Ausdruck und Präsenz im Kontakt mit Spiel, Ernsthaftigkeit und Humor. Ich sehe Menschen als Ganzes, mit Geschichte, Eigenart und Ressourcen.

Ich arbeite fein und aufmerksam. Ich nehme viel wahr und gehe sorgfältig mit dem um, was sich zeigt. Mir ist wichtig, Menschen nicht zu übergehen, nicht zu drängen und nichts vorzugeben. Ich unterstütze, halte den Raum und vertraue darauf, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo und seinen eigenen Weg findet.

Ich arbeite nicht über Anweisungen, sondern über Beziehung. Nicht über Druck, sondern über Einladung. Präsenz entsteht dort, wo Menschen sich sicher genug fühlen, um sich zu zeigen.

Mir geht es darum, Räume zu öffnen, in denen Menschen den Mut finden, sich zu zeigen. Mit allem, was da ist.

Haltung

Spiel ist für mich nichts Leichtes oder Beliebiges. Es ist eine grundlegende menschliche Fähigkeit. Im Spiel regulieren wir uns, lernen, verbinden uns und finden Freiheit. Nicht als Flucht, sondern als Zugang zu Lebendigkeit.

Stärke bedeutet für mich nicht Härte. Sie entsteht aus Verwurzelung, Klarheit und innerer Beweglichkeit. Aus der Fähigkeit, präsent zu bleiben, auch mit dem, was schwierig ist.

Spielerisch stark steht genau dafür.

Arbeitsfelder

Ich begleite Menschen im Einzelsetting, in Erfahrungsräumen und Workshops sowie im Arbeitskontext mit Teams und Organisationen. Dabei arbeite ich mit Privatpersonen ebenso wie mit Menschen im beruflichen Umfeld, unter anderem in Zusammenarbeit mit TEAMbuilder.

Künstlerische Arbeit

Neben meiner Begleitungstätigkeit bin ich weiterhin als Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin tätig. Ich moderiere Veranstaltungen und veranstalte in Wien den SALONiko, einen Kultursalon für Begegnung, Austausch und Inspiration.

SALONiko Kultursalon

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Einladung

Wenn du spürst, dass dich das anspricht, melde dich gerne.
Ich begleite dich gern ein Stück auf deinem Weg.